Alle Beiträge von Rebecca Timm

Bitte einen Kaffee-Schoko-Wodka-Valium-Latte-Baldriantee to go

Hallo liebe Welt,

es ist viel zu lange her, dass ich hier einige Zeilen hinterließ 🙂

Das liegt vor allem daran, dass ich damit beschäftigt bin zu schreiben. Meine wunderbare Agentin Alisha Bionda hat einen Verlag für meine Romanidee gewinnen können und nun setze ich alles daran, diese Idee bestmöglich umzusetzen.

Dazu gehört auch in den sozialen Netzwerken vertreten zu sein. Ich habe jetzt also einen Twitter Acount, bin bei instagramm und bei facebook sogar schon etwas länger.

Falls du mich also suchst liebe Welt oder wissen möchtest, was ich so treibe:

facebook: Rebecca Timm Autorin

instagram: rebecca_timm

Twitter: RebeccaTimm09

Das schaut jetzt richtig professionell aus, richtig? Weit gefehlt. Ich habe immer noch keine Ahnung wie ich bei instagramm meine Freunde finde und schon gar keinen Plan wann und wieso ich bei Twitter dieses Zeichen # setzen muss. Bei Facebook setzen einige Blogger dieses Zeichen # ebenfalls. Du siehst, ich habe den totalen Durchblick. Mein Sohn hat mir nun versprochen, dass er mir bei Gelegenheit hilft – großartig. Ich bin gerettet und offenbar steinalt! 😉

Mein Mann schenkte mir daraufhin als kleine Motivation dieses Notizbuch:

Bis bald liebe Welt,

Rebecca Timm

Was schreibe ich…

… abgesehen von meinen Blogeinträgen und einigen Kommentaren bei Facebook?

Im Moment beende und überarbeite ich meinen zweiten Roman. Ich hoffe dir schon bald mehr darüber berichten zu können liebe Welt, aber im Moment freue ich mich einfach nur darüber, dass ich gut vorankomme.

Meine Protagonisten hat es aber auch nicht immer leicht. Dafür hast du dann hoffentlich beim Lesen deinen Spaß, liebe Welt.

Wo wir gerade beim Thema Spaß sind, kennst du eigentlich noch oder schon:

„Ein Nasshorn und ein Trockenhorn“ von Heinz Erhardt?

Ich habe es heute aus unserem Bücherregal hervorgeholt und obwohl ich dieses kleine Büchlein schon unzählige Male las – ich lache jedes Mal aufs Neue.

Was für Schätze diese Gedichte sind!

Heitere Grüße,

Rebecca Timm

Lesung gesucht – gefunden

Hallo liebe Welt,

es ist an der Zeit eine Lesung zu besuchen. Ja, richtig gelesen. Ich möchte gerne Zuhörerin sein, ganz ohne den Druck selbst zu lesen und gehört zu werden. Eine Lesung ist für mich als Autorin zwar eine gute Gelegenheit meine „Sichtbarkeit“ zu erhöhen, aber es ist auch eine aufregende Sache!

Die Lesung bestreiten vier Autoren, was die  die Lesung umso spannender für mich gestaltet. Natürlich gibt es ein übergeordnetes Thema, so dass die Autoren passend eine Kurzgeschichte oder eine Szene aus ihrem Roman lesen werden.

Bei dieser Lesung wird rund um das Thema „Liebe“ gelesen – mein Lieblingsthema 🙂

Wenn du also am 31. August um 20:00 Uhr noch keinen Termin hast und eine Lesung suchst, hätte ich eine Idee: Komm doch ins Café Tasso.

Shortstories zum Thema: man nennt es Liebe
Donnerstag, 31.08.2017 19:30 Uhr, Lesung beginnt 20 Uhr, Eintritt frei 
STORYATELLA + VirtuArtisten präsentieren eine Lesung des Literatursaloons LUNGE 
Café Tasso, Frankfurter Allee 11 – 10247 Berlin-Friedrichshain –
U5 Frankfurter Tor – Telefon: 030 486 247 08
Es lesen: Mechtild Blankenagel, Thorsten Falke, Lydia Kraft, Fanny Femme

Dann vielleicht bis zum 31. August liebe Welt und viele Grüße,

Rebecca Timm

P.S.: Foto dient nur der Aufmerksamkeit 😉

Oper für Anfänger – Momentaufnahme der Buch Berlin

Hallo liebe Welt,

die Buch Berlin 2016 ist nun genau ein halbes Jahr her und die Buch Berlin 2017 startet wieder im November 2017 – Halbzeit!

Die Buch Berlin war gut besucht und ein paar Momentaufnahmen der Messe möchte ich gerne mit dir teilen.

An einem der Tische fand ich diese Bilder:

Es handelt sich um kleine Opernführer für die Handtasche und „Ausmalbilder!“

OPERNMOUTH hat mit viel Feingefühl und erfrischend unkompliziert Turandot, der Freischütz, Carmen, die Zauberflöte, der Barbier von Sevilla und die Hochzeit des Figaro in ein kleines Format gebunden.

Die Idee „Operanfängern“ oder jungem Publikum die klassischen Opern wieder näher zu bringen, finde ich großartig.

Da mich diese Idee wirklich begeistern konnte, wollte ich diese Momentaufnahme gerne mit dir teilen, liebe Welt.

Bis demnächst – eventuell ja in der Oper 😉

Rebecca Timm

 

Unsere Lesungen auf der Heiterkeit :-)

Hallo liebe Welt,

bis November muss ich mich jetzt erstmal gedulden, denn unsere Lesungen auf der Heiterkeit sind erstmal vorbei.

Die Zuschauerzahl wurde von Lesung zu Lesung größer, so dass wir bei unserer letzten Lesung tatsächlich den Dampfer „voll besetzt“ hatten. Wir, das sind: Heike Puls, Stephanie Mattner, Miriam Schroiff, Patricia Strunk und ich.

Den letzten Abend haben wir mit einem Gläschen Sekt ausklingen lassen und jetzt setzten wir uns erstmal wieder an unsere Rechner, damit wir im November neuen „Lesestoff“ präsentieren können.

Hier noch zwei kleine Fotos –  Viel Spaß beim „Sichten“ und bis bald,

Rebecca

Lesetruppe auf der HeiterkeitBeckyHeiterkeit

LESUNGEN!

Hallo liebe Welt,

meine liebe Kollegin Heike Puls hat uns einen „Dampfer“ besorgt. Da die Havel noch zugefroren ist, haben wir uns für eine andere Nutzung entschieden. Zusammen mit vielen anderen Autorinnen lesen wir unsere Romanauszüge, Kurzgeschichten oder Lyrik vor. Mit an Bord ist das Projekt Sternenblick, das mit seinen Autoren an zwei Tagen einen guten Einblick in die aktuellen Anthologien ermöglicht.

Wir freuen uns über jeden Gast und natürlich berichte ich später, wie es uns ergangen ist.

Den Flyer zur Lesung findest du direkt unter meinem Text.

Liebe Grüße, Rebecca

Flyer_Lesungen_small

Frohe Weihnachten

Hallo liebe Welt,

ich wünsche frohe Weihnachten!

Dieses Jahr habe ich Peter Jepsen für mich entdeckt und zitiere einfach mal:

„Erdteile, Seewege, Insel, das Weltall …

ich aber preise die Entdecker der Plätzchen“

und

Kleine Propheten

„Es gibt Gans!

sagt der erste.

Es gibt Karpfen!

sagt der zweite.

Es gibt, sagt der dritte,

ein Kind!

 

Schöne Feiertage und ein friedvolles Fest!

LG Rebecca

Winter

Vorabtagung der Buchmesse Berlin

Am 18. November 2016 war ich auf der Vorabtagung der Buchmesse Berlin kurz „BuchBerlin“

Die Tagung fand, ebenso wie die darauffolgende Messe, im Estrel Berlin (Neukölln) statt.

Das Programm war sehr umfangreich und leider zwischenzeitlich auch sehr gehetzt, da die Tagung erst 45 Minuten später begann. Der typische Berliner Schienenersatzverkehr hatte bei vielen Tagungsbesuchern für Verspätungen gesorgt.

Neun Vorträge standen auf dem Programm, nur unterbrochen von der Mittags- und Nachmittagspause.

Drei der VortragsrednerInnen, die mich besonders beeindruckt, gut informiert oder begeistern konnten stelle ich hier kurz vor.

Allen voran Ines Zimzinski, der ich am Ende ihres Vortrags schlichtweg alles abgekauft hätte. Diese Frau hat eine unglaubliche Bühnenpräsenz.

Ines Zimzinski, Hörbuchverlegerin und Vorstand Deutscher Crowdsourcing Verband e. V.: Crowdfounding und digitales Marketing

Sie hat uns Crowdfounding vorgestellt, von dem ich natürlich schon einmal gehört habe, aber mir noch nie genauer „angesehen“ habe.

Es ist die Möglichkeit über eine Internetplattform seine Geschäftsidee – in diesem Fall unser Buch – vorzustellen und potenzielle Geldgeber für die Umsetzung zu finden.

Stellt man also ein Buchprojekt vor, bittet man um einen bestimmten Betrag um den Druck oder die Gestaltung zu finanzieren. Je nach Betrag erhält der Geldgeber unterschiedliche Gegenleistungen. Das kann wie folgt aussehen:

3€ bis 5€ Spende: Ein Lesezeichen mit dem Cover unseres Buches

6€ bis 10€ Spende: Ein Lesezeichen und eine Kaffeetasse

11€ bis 20€ Spende: Das gedruckte Buch mit unsere Unterschrift

21€ bis 30€Spende:  Das gedruckte Buch mit Unterschrift und einer Kaffeetasse

Das einzig Wichtige daran: Unser Buch unterliegt der Buchpreisbindung. Wenn wir dafür mehr Geld bekommen möchten, müssen wir es mit etwas versehen (Unterschrift, Lesezeichen, etc.) wofür wir zusätzlich Geld „kassieren“ können.

Vom steuerlichen Aspekt ausgesehen heißt das, wir müssen für den Buchverkauf Steuern bezahlen, die zusätzlichen Einnahmen für Lesezeichen usw. gelten als Schenkung.

 

Ebenfalls sehr informativ und sehr sympathisch fand ich

Cornelia Franke:

Zwischen den Welten: Eine erfolgreiche Selfpublisherin und Verlagsautorin über das Schreiben, Vertrieb und Marketing. Interaktiver Vortrag.

Ich schätze Frau Franke auf Mitte 20 und bin ehrlich begeistert von ihrem Vortrag.

Sie arbeitet als Autorin für Random House und hat bereits mehrere Bücher als Selfpublisherin veröffentlicht. Daher kann sie uns gut die Vor- und Nachteile aufzeigen. Wobei sie dabei ausschließlich vom gedruckten Buch ausging.

Die Vorteile eines Verlags liegen darin, ohne Eigenkapital starten zu können und einen professionellen „Partner“ zu haben, der das gedruckte Buch in den Handel bringen kann.

Als Selfpublisher sind wir auf uns allein gestellt und müssen in Vorleistung für Cover, Lektorat und Druck gehen. Der riesige Vorteil ist, dass wir frei entscheiden können, in welcher Form unser Buch erscheint und schneller auf dem Markt reagieren können als ein Verlag, der oft bis zu zwei Jahren Vorlaufzeit hat.

 

Die nachfolgende Rednerin konnte mich ebenfalls sofort fesseln. Sie hat in der Kürze der Zeit und mit nur einer Übung sofort meine Begeisterung fürs Schreiben entfacht. Sie bietet an ihrer Schule Schreibwerkstätten an und ich bin mir sicher, dass sie auch dort begeistern kann:

Tanja Steinlecher, Schreibhain Autorenschule und Schreibwerkstätten präsentierte Impulsschreibworkshop für AutorenInnen, Wie komme ich in den Schreibfluss und finde mein originäres Thema?

Dieser Programmpunkt war leider viel zu kurz aber ich habe bereits eine Email mit ihrer Präsentation erhalten und konnte sie daher in Ruhe „nachlesen“. Ich füge sie hier nicht ein, da ich die Rechte am Bildmaterial nicht besitze.

Ich erinnere mich an einen Auftritt von Nina George im Schreibhain bei Frau Steinlechner. Frau George meinte darin, dass sie erst wirklich erfolgreich ist, seit sie ihr originäres Thema gefunden hätte.

Die kleine Übung die Frau Steinlecher mit uns ausprobierte, fand ich sehr gut und auch die nachfolgenden wollte ich sofort beginnen, doch dafür reichte die Zeit einfach nicht.

 

Soviel zur ersten BuchBerlin Tagung. Es war ein wunderbarer Tag, der sich wirklich gelohnt hat. Ich bin nächstes Jahr auf jeden Fall wieder dabei.

Rezension „Fünf am Meer“

Fünf am Meer

Emma Sternbergs Roman „Fünf am Meer“ präsentiert sich in einem wunderschönen Cover.

Die Autorin hat bereits mehrere Bücher geschrieben und man merkt diesem Buch an, dass sie etwas von ihrem Handwerk versteht.

Zum Inhalt:

Linn führt ein beschauliches Leben in München mit ihrem Freund, lebt in seiner Eigentumswohnung und arbeitet im Familienbetrieb seiner Familie. Sie fühlt sich geborgen und gut aufgehoben, hat sie ihre Eltern doch bereits in jungen Jahren verloren und meint nun endlich ein zu Hause gefunden zu haben.

Leider erwischt sie ihren Freund in flagranti auf der gemeinsamen Couch. Damit bricht nicht nur ihre Beziehung sondern auch ihr gesamtes Leben auseinander. Doch noch bevor sie sich ernsthaft mit den Konsequenzen auseinander setzen kann, steht eine Überraschung in Form eines amerikanischen Anwalts, Mr. Cunningham vor der Tür.

Der Mann hat gute Neuigkeiten. Linn hat geerbt. Ein Haus in den Hamptons im Bundesstaat New York. Soweit so gut, diese Erbschaft könnte Linn zur Millionärin machen, doch die hat einen Haken. Das Haus ist bewohnt.

Meine Meinung:

Der Schreibstil von Emma Sternberg ist erstklassig. Das Setting hat sie wunderbar getroffen. Ich rieche das Meer, höre das Knarzen der Dielen und schmecke Ornellas wunderbare Pasta. Und vor allem empfinde ich Linns Gefühl von Zugehörigkeit von Heimat nach, womit sie auch die Stimmung ganz wunderbar einfängt.

Der Plot überzeugt mich nicht so ganz. Die Geschichte fesselt mich anfangs und die ersten hundert Seiten sind schnell gelesen, dann jedoch kommt die Handlung langsamer voran. Erst hundertfünfzig Seiten später stellt sich das Lesegefühl der ersten Seiten wieder bei mir ein. Auch die Charaktere, die sehr viel Potenzial bieten, bleiben etwas unter ihren Möglichkeiten.

Mein Lieblingssatz aus diesem Buch:

„Ein Fotoapparat kann nur einfangen, was sich ihm zeigt, doch ein Maler kann sichtbar machen, was nicht zu sehen ist.“

Fünf am Meer ist eine stimmungsvolle Sommergeschichte ohne übertriebenes Liebesgeplänkel. Ich habe für mich aus diesem Roman mitgenommen, dass die große Liebe von jedem Menschen anders definiert wird und das die Hamptons auf Long Island wirklich eine Reise wert sein können.

Eine Leseempfehlung von mir an alle, die noch eine Sommerlektüre suchen oder einfach noch mal in den Sommer eintauchen möchten.

Fünf am Meer: Roman: Amazon.de: Emma Sternberg: Bücher

  • Taschenbuch: 464 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (9. Mai 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453421639
  • ISBN-13: 978-3453421639
  • Größe und/oder Gewicht: 12,6 x 3,7 x 18,9 cm